| Aktuelle Meldung | Nr. 009

Grußwort von Kardinal Mario Grech, Generalsekretär der Bischofssynode

vor Beginn der Abschlussmesse des 104. Deutschen Katholikentags am 17. Mai 2026 in Würzburg

Liebe Freunde!

Es war mir eine Ehre, gemeinsam mit euch am diesjährigen Katholikentag teilzunehmen. Hier habe ich erlebt, dass in euren Herzen – besonders in den Herzen eurer jungen Menschen – eine Flamme der Liebe zu Jesus und zu seiner Kirche brennt. Ich bin überzeugt, dass eure Anwesenheit hier in Würzburg eure Leidenschaft widerspiegelt, die Bartimäus uns im heutigen Evangelium zeigt. Auf unseren Wegen dürfen wir diejenigen nicht übersehen, die wie Bartimäus um das Licht und die Barmherzigkeit Christi flehen. Das ist unser dringender Auftrag als Kirche: unseren missionarischen Eifer zu stärken.

Doch niemand kann das Evangelium allein verkünden. Eine missionarische Kirche ist eine synodale Kirche; und eine wahrhaft synodale Kirche hat nur dann eine Zukunft, wenn sie offen bleibt für den Heiligen Geist. Wir sind in der Kirche wahrhaft gesegnet mit dem Dienst des Bischofs für die Ortskirche und dem Petrusdienst für die Weltkirche – nur sie können garantieren, dass wir Gottes Willen erfüllen.

Ich bringe euch die Nähe und den Segen des Petrus, des Heiligen Vaters Papst Leo XIV. Er erneuert mit euch und für euch sein uneingeschränktes Engagement für Einheit und Gemeinschaft. Wäre er heute hier gewesen, hätte er euch sicher gesagt: Hab Mut, steh auf!“